Noxon

Muskeltechnologie für neue Therapieansätze
Wie lassen sich Therapien individueller gestalten und besser in den Alltag von Patien-tinnen und Patienten integrieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Münchner Star-tup Noxon. Das Team entwickelt ein tragbares Medizintechnologiesystem, das Muskelak-tivität im Alltag erfasst und gleichzeitig gezielte Stimulation ermöglicht.
Auf dem Weg von der Forschung in die Unternehmensgründung spielte das exist Gründungsstipendium eine entscheidende Rolle. Wie Co-Founder und CEO Maria Neugschwender berichtet, war die frühe Gründungsphase von großer Unsicherheit geprägt, sowohl bei der technologischen Weiterentwicklung als auch beim Aufbau der notwendigen Unternehmensstrukturen. Die Förderung habe dem Team den finanziellen Freiraum gegeben, sich vollständig auf die Entwicklung des Vorhabens zu konzentrieren und gleichzeitig die organisatorischen Grundlagen des Unternehmens zu schaffen. Besonders wertvoll sei zudem die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem universitären Umfeld gewesen. Auch die Möglichkeit, von Beginn an über eigene Arbeits- und Entwicklungsräume zu verfügen, habe wesentlich dazu beigetragen, ein starkes Team aufzubauen und eine Unternehmenskultur zu entwickeln, die das Startup bis heute prägt.
Heute arbeitet Noxon daran, die Technologie weiter in Richtung klinischer Anwendung und individualisierter Therapielösungen zu entwickeln. Seit der Gründung im Jahr 2022 hat das Unternehmen wichtige Meilensteine erreicht und konnte zuletzt eine mehrmillionenschwere Seed-Finanzierungsrunde abschließen. Die Entwicklung von Noxon zeigt beispielhaft, wie exist dazu beiträgt, wissenschaftliche Innovationen in erfolgreiche Gründungsvorhaben zu überführen und Forschungsteams auf ihrem Weg in den Markt gezielt zu unterstützen.



